Fusion mit der Raiffeisenbank von 1895 eG

Vertreterversammlung am 30.06.2011

Die Generalversammlung der Raiffeisenbank von 1895 eG hat am 28.06.2011 mit über 95 % der Stimmen dem Verschmelzungsvertrag mit der Volksbank Erft eG zugestimmt.

Die Vertreterversammlung der Volksbank Erft eG hat am 30.06.2011 einstimmig die Fusion beschlossen.

Das gemeinsame Geschäftsgebiet:

Die gemeinsame Bank ist mit insgesamt 22 Geschäftsstellen in den Städten Bedburg, Bergheim, Elsdorf, Frechen, Kerpen und Pulheim vertreten.

Pressemitteilung zur Fusion

Text der Pressemitteilung:

 

Mitglieder sagen deutlich Ja zur Hochzeit 

 

Volksbank Erft und Raiffeisenbank von 1895 fusionieren/

Ziel ist das Schaffen von Mehrwerten

 

Elsdorf/Horrem. Ein deutliches Ja haben die Mitgliedergremien zur Fusion der Raiffeisenbank von 1895 eG und der Volksbank Erft eG gesprochen. Damit reagieren die Genossenschaftler aktiv auf zuneh-mende Bürokratie und die dadurch steigenden Kosten in der Verwaltung. Gleichzeitig wird die Präsenz genossenschaftlicher Finanzdienstleistung vor Ort gesichert, Beratungskompetenz und Service werden ausgebaut. Auf der Generalversammlung der Raiffeisenbank stimmten am Dienstag über 95 Prozent der 200 anwesenden Mitglieder für die Verschmelzung. Die Vertreterversammlung der Volksbank votierte am Donnerstag einstimmig. Die über 150 Mitgliedervertreter und Gäste applaudierten bei Bekanntgabe des Ergebnisses.

Volker Leisten, Vorstandsmitglied der Raiffeisenbank von 1895 eG, hatte am Dienstag die Mitglieder seines Genossenschaftsinstituts noch einmal auf die weiter steigenden administrativen Anforderungen hingewiesen. Jetzt sei die Chance, mit einem ebenfalls wirtschaftlich starken Partner Zukunft zu sichern: „Dies ist keine Fusion unterschiedlicher Größen, sondern identischer Herausforderungen.“

Helmut Heinrichs, Vorstandsmitglied der Volksbank Erft, ging im Rahmen der Vertreterversammlung seiner Kreditgenossenschaft auf das geplante Plus an Beratung und Service ein: „Im Vordergrund stehen Mehrwerte – für Kunden und Mitglieder, die Bank insgesamt und für die Mitarbeiter.“

Das neue Institut übernimmt den Namen der Volksbank, tritt aber im Geschäftsgebiet der Raiffeisenbank weiterhin als Raiffeisenbank von 1895 auf. Die 22 Geschäftsstellen der beiden Häuser bleiben erhalten, die heutigen Arbeitsplätze werden durch die Verschmelzung gesichert. Sitz der Genossenschaft wird nach der amtsgerichtlichen Eintragung Elsdorf sein, die vier Vorstandsmitglieder Leisten, Heinrichs sowie Martin Ernst und Patrick Grosche gehören auch dem neuen Vorstand an.

Die gemeinsame Bilanzsumme der neuen Volksbank erreicht 881 Millionen Euro. Die Kundeneinlagen weisen 700,1 Millionen Euro auf, Kundekredite liegen bei 486,2 Millionen Euro. Das Eigenkapital zeigt 46,5 Millionen Euro. 48.838 Kunden haben 93.755 Konten und werden von 181 Mitarbeitern betreut. Ihnen stehen 34 Geldautomaten zur Verfügung.

Die Verschmelzung der beiden Genossenschaftsbanken erfolgt rückwirkend zum 1. Januar dieses Jahres. Die technische Umstellung wird am 10. und 11. September umgesetzt. Das gemeinsame Institut übernimmt die Bankleitzahl der Volksbank Erft (BLZ 370 692 52). Bei einem Teil der Raiffeisenbank-Kunden ändert sich auch die Kontonummer. Für den Übergangszeitraum von zwei Jahren bleiben die bisherigen Kontoverbindungen bei der Raiffeisenbank von 1895 weiter

Volksbank Erft eG
BLZ: 37069252

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