Vertreterversammlung

der Raiffeisenbank Grevenbroich eG

 

Vorstand und Aufsichtsrat der Raiffeisenbank Grevenbroich präsentieren der Vertreterversammlung eine positive Jahresbilanz. 5,0 Prozent Dividende für die 10.623 Mitglieder. Eine Steigerung des Eigenkapitals. Vorstandsprecher Friedhelm Franken verabschiedet sich von den Vertretern.

Die Raiffeisenbank Grevenbroich hat am 30.06.2016 mit Ablauf der Vertreterversammlung auch bilanztechnisch den Schlussstrich unter das erfolgreich verlaufene Geschäftsjahr 2015 gezogen.

 

Der Vorstand mit Vorstandssprecher Friedhelm Franken und Vorstandskollegen Jörg Holz und Christian Jansen konnten durchweg positive Zahlen präsentieren.

In einem schwierigen wirtschaftlichen Umfeld hat sich die Raiffeisenbank Grevenbroich als zuverlässiger Partner an der Seite ihrer Kunden erwiesen und am Markt behauptet. Und das trotz der durch die Geldpolitik der EZB herbeigeführten Niedrigzinsphase, die der Raiffeisenbank, wie bei den normalen Sparern, Realverluste des ersparten Vermögens beschert. Die stark gestiegenen aufsichtsrechtlichen Rahmenbedingungen erschweren die Arbeit von kleineren Banken immens. “Es wird für die klassischen Banken immer schwerer, im originären Geschäft mit den Einlagen und Krediten auskömmliche Margen zu erzielen”, stellte Vorstandsmitglied Jörg Holz dar.

Die Bilanzsumme erhöhte sich auf 383 Millionen Euro, was einem Plus von 4,6 Prozent entspricht. Das gesamte betreute Kundenvolumen beträgt 704 Millionen Euro, eine Steigerung von 3,8 Prozent. Der Jahresüberschuss beträgt 660.000 Euro. Daraus schüttet die Bank nach Beschluss der Versammlung eine Dividende in Höhe von 5 Prozent an die nunmehr 10.623 Mitglieder aus, und stärkt zudem das Eigenkapital und die Vorsorgereserven um gut 1,4 Millionen Euro oder 3,2 Prozent.

Zuwächse beim Kundengeschäft verzeichnete die Bank auf beiden Seiten der Bilanz.

Die Kundenkredite erhöhten sich um 3,7 Millionen Euro auf jetzt 227 Millionen Euro, das bedeutet ein Plus von 1,6 Prozent. inklusive den vermittelten Krediten lag das Plus sogar bei 2,7 %. Sowohl im Bereich der Baufinanzierungen, als auch bei der Finanzierung von Freiberuflern und Mittelständlern, waren die Zuwächse zu verzeichnen.

Die Kundeneinlagen erhöhten sich sogar um 14 Millionen Euro oder 4,7 Prozent auf jetzt 309 Millionen Euro, obwohl die Zinsen sehr niedrig sind. Trotzdem wollen die Kundinnen und Kunden Sicherheit für ihr Erspartes und vertrauen der Raiffeisenbank.

 

Über die Ertragslage der Raiffeisenbank Grevenbroich konnte der Vorstand ebenfalls positiv berichten. Bei rückläufigen Zinserträgen lag das Betriebsergebnis vor Bewertung, als Gradmesser für die Ertragskraft, mit 3,0 Millionen Euro nur leicht unter dem Niveau des Vorjahres.

Trotz der kontinuierlich steigenden Kreditausleihungen, geht die Bank bei der Kreditvergabe äußerst risikobewusst vor. Das zeigt sich auch daran, dass 2015 wiederum ein positives Bewertungsergebnis im Kreditgeschäft erzielt wurde. Das heißt, abgeschriebene Kundenforderungen wurden durch Eingänge von notleidenden Krediten aus den Vorjahren überkompensiert.

Auch als Sponsor hat sich die Raiffeisenbank Grevenbroich wieder betätigt. Spenden und sonstige Zuwendungen in Höhe von mehr als 130.000 Euro wurden an gemeinnützige Organisationen  im Geschäftsgebiet ausgeschüttet.

Dass die Vertreterinnen und Vertreter mit dem Kurs ihrer Bank zufrieden sind, demonstrierten sie mit ihrer Zustimmung bei der Feststellung des Jahresabschlusses. Vorstand und Aufsichtsrat wurde Enlastung erteilt. Ebenfalls folgte das Plenum dem Vorschlag von Vorstand und Aufsichtsrat über die Verwendung des Bilanzgewinns.

 

Die Aufsichtsräte Michael Hinzen, Norbert Manske und Peter-Josef Pfeiffer schieden turnusmäßig aus dem Aufsichtsrat aus. Sie wurden von der Vertreterversammlung für weitere drei Jahre wiedergewählt.

Vorstandsprecher Friedhelm Franken verabschiedete sich in einer emotionalen Rede von den Vertretern, da er am Ende des Jahres in den verdienten Ruhestand geht.