Vertreterversammlung 2017

Volksbank Erft eG fusioniert

Die Vertreter der Volksbank Erft eG beschließen einstimmig die Verschmelzung mit der Raiffeisenbank Grevenbroich eG.

Vorstandsvorsitzender Volker Leisten

„In der Raiffeisenbank Grevenbroich eG haben wir einen Partner gefunden, der - wie wir - auf eine hochwertige, individuelle und partnerschaftliche Betreuung unserer Privatkunden und Firmenkunden vor Ort setzt.“ Dieses Statement gab Volker Leisten, Vorstandsvorsitzender der Volksbank Erft eG auf der Vertreterversammlung ab. Leisten weiter: „Mit der Fusion schaffen wir die Voraussetzungen, den künftigen Herausforderungen aus Regulatorik, Niedrigzinsumfeld, demografischen Wandel und zunehmender Digitalisierung  erfolgreich zu begegnen.“ Die Vertreterversammlung sah dies genauso und stimmte einstimmig für die Fusion mit der Nachbarbank.

Die Grevenbroicher Mitgliedervertreter hatten bereits Anfang Juni mit einer überwältigenden Mehrheit den Zusammenschluss verabschiedet. Der Name des gemeinsamen Instituts bleibt Volksbank Erft eG mit Hauptsitz in Elsdorf. Die Bilanzsumme beträgt ca. 1,5 Milliarden Euro und die über 72.000 Kunden werden künftig an 34 Standorten von fast 300 Mitarbeitern der Bank betreut. Die fünf Vorstandsmitglieder Volker Leisten (Vorsitzender), Martin Ernst und Patrick Grosche von der Volksbank Erft eG sowie Jörg Holz und Christian Jansen von der Raiffeisenbank Grevenbroich eG werden künftig gemeinsam die Geschicke der Bank leiten und weiter vor Ort in Elsdorf, Horrem und Grevenbroich ihre Dienstsitze haben.

Vorstandsmitglied Patrick Grosche

Vor der Vorstellung des Zahlenwerks aus der Jahresbilanz 2016 sowie dem bisherigen Verlauf des aktuellen Jahres referierte Vorstandsmitglied Patrick Grosche über die wirtschaftlichen Rahmenbedingungen im Allgemeinen und zur aktuellen Situation auf dem Bankenmarkt im Besonderen. Die bereits seit mehreren Jahren an gleicher Stelle vorhergesagten ungünstigen Rahmenbedingungen hätten sich „noch weiter verschlechtert“, so Grosche: „Und ein Ende ist hier nicht in Sicht“, erklärte er mit Blick insbesondere auf die anhaltende Niedrigzinsphase und die weiter steigende Regulatorik.

Trotz der genannten Herausforderungen zeigte sich Vorstandsmitglied Grosche mit dem Verlauf und Ergebnis des Geschäftsjahres insgesamt zufrieden.

Das Geschäftsjahr 2016 in Zahlen:

Das Kundengesamtvolumen stieg auf 1,77 Milliarden Euro. Die Bilanzsumme erhöhte sich um 4,6 Prozent auf fast 1,09 Milliarden Euro. Insbesondere das florierende Kreditgeschäft war für den Zuwachs verantwortlich. Die Kundenkredite stiegen um 7,80 Prozent auf 643,5 Millionen Euro und  die Einlagen um 2,1 Prozent auf 787,2 Millionen Euro.

Mit einem Jahresüberschuss in Höhe von 2,5 Millionen Euro lag der Gewinn auf Vorjahresniveau. Vom ausgewiesenen Bilanzgewinn  erhalten die 13.722 Anteilseigner – unter ihnen 473 neue Mitglieder – als Gewinnbeteiligung eine Dividende in Höhe von 6,0 Prozent auf ihre gezeichneten Geschäftsanteile. Einen entsprechenden Beschluss fasste die Versammlung einstimmig.

Matthias Hoffmann schied aus dem Aufsichtsrat aus

Herr Matthias Hoffmannn schied mit Erreichen der in der Satzung festgelegten Altersgrenze nach fast 30 Jahren aus dem Aufsichtsrat aus. Ihm galt der besondere Dank des Aufsichtsratsvorsitzenden Antonius Coenen. Der passionierte Gärtner und leidenschaftliche Radfahrer leitete viele Jahre den Bau- und Investitionsausschuss im Aufsichtsrat und war immer ein Fan der Genossenschaftsidee.

Elke Stern und Joachim Vieth wurden  in das Aufsichtsorgan wieder gewählt. Ebenso wurden die 6 Aufsichtsräte der RB Grevenbroich in das Gremium übernommen.