Mobile Rettungsstation für das Sportlerheim Gierath

Raiffeisenbank stiftet Defibrillator

Achim Bättgen (Vorsitzender SV Bedburdyck-Gierath), Helmut Hündgen (Prokurist und Firmenkundenbetreuer bei der Raiffeisenbank), Heinz Kiefer (Vorsitzender SG RW Gierath), Brigitte Ferfers (Geschäftsstellenleiterin Raiffeisenbank Gierath)

 

 

Wenn einem Betroffenen innerhalb der ersten 5 Minuten nach einem plötzlichen Herzversagen geholfen wird, sind die Chancen sehr groß, dass er diese ohne bleibende Schäden überlebt. Auffällig, an gut zugänglichen Standorten angebrachte Defibrillatoren ermöglichen diese Hilfe ohne medizinische Vorkenntnisse. Notrufsäulen oder Wandkasten, bestückt mit einem mobilen Defibrillator sind z.B. Flure, öffentliche Plätze, Sportvereine – kurz: überall dort, wo schnelle Hilfe nötig sein kann.

Im Sportlerheim, das sich die Aktiven und Passiven der Sportgemeinschaft Rot-Weiss Gierath und des Sportvereins Bedburdyck-Gierath teilen, steht für den Notfall ab sofort ein solcher automatisierter externer Defibrillator (AED) bereit. Dieser „Schockgeber“ ist für alle Besucher der Sporthalle und des Sportlerheims zugänglich und kann durch gezielte Stromstöße zum Beispiel bei Herzrhytmusstörungen oder Kammerflimmern angewendet werden. „Im Notfall zählt jede Minute“, so Heinz Kiefer und Achim Bättgen, die beiden Vereinsvorsitzenden, die froh sind, dass die Raiffeisenbank Grevenbroich die Anschaffungskosten übernahm und auch für eine Einweisung und Schulung durch einen Partner der Herstellerfirma sorgt. Prokurist Helmut Hündgen, selbst Mitglied im SV Bedburdyck-Gierath ist, und Geschäftsstellenleiterin Brigitte Ferfers übergaben im Sportlerheim das Gerät an den Verein. „Unser Antrieb ist die Hilfe zur Selbsthilfe. Der AED ist kein Ersatz für die richtige Durchführung der Herz-Lungen-Wiederbelebung. Er ist aber eine sinnvolle Ergänzung, die Leben retten kann", so Ferfers.

Achim Bättgen und Heinz Kiefer haben für die Zukunft gemeinsam einen großen Wunsch: "Wir wünschen uns, dass wir niemals in die Situation kommen, das Gerät einsetzen zu müssen." Hoffen wir, dass sich der Wunsch der beiden Vereinsvorsitzenden erfüllt!