Pfingststurm Ela richtet große Schäden im Wildfreigehege Grevenbroich an

Raiffeisenbank spendet 10.000 Euro für ein neues Klettergerüst

 

Das Wildfreigehege im Bend war durch das Sturmtief "Ela" massiv beschädigt worden. Das Streichelgehege und den Spielplatz hatte es komplett zerlegt, zahlreiche Bäume waren umgestürzt. Vom Wildschaden und den Schäden an Umzäunungen und Baumbestand ganz zu schweigen.

„Bei einer Ortsbegehung mit Revierförster Frank Wadenpohl konnte ich mir selbst ein Bild von den Schäden machen, die durch Ela vor allem auch im Wildfreigehege entstanden sind“, so Marketingleiterin Tanja Schynke. „Ich war geschockt. Ich selbst bin in der Nähe aufgewachsen und habe als Kind viel Zeit im Wildfreigehege verbracht. Und so dachte ich still bei mir: Hier muss etwas getan werden!“

In einem Gespräch schilderte Tanja Schynke Vorstandssprecher Friedhelm Franken die Auswirkungen des Sturms und beschrieb ihm die zahlreichen Schäden. Schnell signalisierte der Vorstandssprecher unkomplizierte Hilfe für das Wildfreigehege. „Das Wildfreigehege ist eine der letzten kostenlos zugänglichen Freizeiteinrichtungen im direkten Stadtgebiet, das auch schnell für Jedermann zu erreichen ist.  Diese Einrichtung sollte – vor allem auch für Familien und Menschen mit geringerem Einkommen -  unbedingt erhalten bleiben. Wo sonst noch kann man in unmittelbarer Nähe noch kostenlos die heimische Tierwelt hautnah bestaunen und erleben? Und ein Highlight für Kinder ist nach wie vor das Streichelgehege“, so Franken.

Insgesamt 10.000 Euro haben wir der Schutzgemeinschaft Deutscher Wald e.V. zur Erneuerung des Spielplatzes im Wildfreigehege zur Verfügung gestellt. Diese Mittel reichten aus, um ein schönes neues Klettergerüst anzuschaffen. Dieses wurde –gemeinsam mit weiter gespendeten Spielgeräten und Unterständen im Rahmen einer Feierstunde - am Nikolaustag offiziell eingeweiht.