Raiffeisenbank mit PRIMAX-Club beim Zirkus Charles Knie

Das Licht geht aus, ein einsamer Lichtkegel zieht die Blicke unserer fast 100 PRIMAX-Clubmitglieder auf sich, alle sind sehr gespannt auf das, was nun kommt. Es ist still und nur hier und da hören wir leises Gemurmel und das Rascheln von kleinen Händen in Popcorntüten. Wir befinden uns im Zirkuszelt des Zirkus Charles Knie, der am vergangenen Wochenende in der Grafschaft gastierte.

Der Vorhang öffnet sich und das Zirkusballett stimmt uns mit immer neuen Kostümen und Tänzen ein auf die Auftritte der Artisten, die uns während der gut zweieinhalbstündigen Show mit ihren Darbietungen begeistern. Eine Artistin, die bis zu dreißig Reifen gleichzeitig an Beinen, Hüfte, Armen und Hals bewegt, Drahtseilakte, akrobatische Luftnummern mit Tüchern, gefährliche Sprünge, Salti und Pirouetten weit oben im Zirkushimmel, das alles gehört zum Programm der Akteure.

Doch neben Artistik und Akrobatik dürfen vor allem auch Tierdarbietungen nicht fehlen. Zebras, Kamele, Lamas, Riesenkängurus und verschiedene Rinderarten bewegen sich dabei gleichzeitig in der Manege, drei indische Elefantendamen agieren nur durch den Einsatz von Stimme und  Gesten ihres Trainers, Seelöwen unterhalten das Publikum mit witzigen Showeinlagen, Ponys und Pferde zeigen rasante Kunststücke. Aber besonders angetan sind wir von der großen Raubtiergruppe. Denn von Ligern hatten wir zuvor noch nie etwas gehört. Dieser Mix aus Löwe und Tiger teilt sich die Manege mit weißen Löwen und bengalischen Tigern und sorgt für Aufregung pur. Während der Pause konnten wir alle Tiere in ihren Unterkünften besuchen, Zebras und Pferde durften wir sogar streicheln.

Und was wäre ein Zirkus ohne Clown? Cesar ist jedoch kein typischer Clown und sieht auch nicht so aus. Doch mit seinen Auftritten, in die er auch immer wieder das Publikum einbezieht, sorgt er bei Jung und Alt für Lachanfälle.

Unser Ausflug in den Zirkus Charles Knie hat nicht nur unsere Club-Mitglieder vollends begeistert, auch wir Betreuer hatten unseren Spaß, denn viele von uns waren selbst zuletzt als Kinder in einem Zirkus.