Fusion perfekt

Überragende Zustimmung durch die Vertreterversammlungen

Nachdem die Vertreterversammlung der Raiffeisenbank Grevenbroich eG bereits Anfang Juni mit einem klaren Votum von über 97 %  für eine Fusion gestimmt hatte, erfolgte am 27. Juni nun auch der einstimmige Beschluss durch die Vertreterversammlung der Volksbank Erft eG.

Damit haben die beiden Vertreterversammlungen den „Weg frei“ gemacht für eine zukunftsorientierte und leistungsstarke Genossenschaftsbank, die mit einer Bilanzsumme von rund 1,5 Milliarden Euro dann zu einer der größten in der Region zählt.

Die fusionierte Genossenschaft wird den Namen „Volksbank Erft eG“ tragen. „Mit dem Namen können wir uns sehr gut anfreunden, so Vorstandsmitglied Christian Jansen. „Schließlich fließt die Erft durch das gesamte Geschäftsgebiet und bildet so schon rein landschaftlich die Verbindung der Regionen.“

Hauptsitz des Instituts ist Elsdorf, Grevenbroich wird neben Horrem und Niederaußem Verwaltungssitz werden.

 

Die fünf Vorstandsmitglieder Volker Leisten (Vorstandsvorsitzender), Martin Ernst und Patrick Grosche von der Volksbank Erft eG sowie Jörg Holz und Christian Jansen von der Raiffeisenbank Grevenbroich eG werden künftig gemeinsam die Geschicke der Bank leiten und weiter vor Ort in Elsdorf, Horrem und Grevenbroich ihre Dienstsitze haben.

Dem Aufsichtsrat gehören alle Aufsichtsratsmitglieder der bisherigen Einzelinstitute an. Aufsichtsratsvorsitzender ist Antonius Coenen, Stellvertreter sind Michael Hinzen und Joachim Vieth.


Die Leistungsfähigkeit der beiden bisher selbständigen Institute bildet nun das gemeinsame Fundament, um erfolgreich die Zukunft zu gestalten, im Wettbewerb nachhaltig Wachstumschancen wahrnehmen zu können und in den 34 Geschäftsstellen weiterhin ein umfassendes kundenorientiertes Leistungsangebot als verlässlicher Partner vor Ort zu bieten.


„Unter unserem Motto „doppelt hält besser“ sehen wir optimistisch in die Zukunft“, sagt Vorstandsvorsitzender Volker Leisten. „Unsere Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft sind eng mit unserer Region verbunden. Mit der Fusion schaffen wir die Voraussetzungen, den künftigen Herausforderungen aus Regulatorik, Niedrigzinsumfeld, demografischen Wandel und zunehmender Digitalisierung noch erfolgreicher zu begegnen - zum Wohle unserer Mitglieder, Kunden und Mitarbeiter.


Der Betriebsrat und die knapp 300 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter freuen sich über den Zusammenschluss, da eine Fusion zur Sicherung der Arbeitsplätze beitrage und sich der Belegschaft in einem großen Institut auch größere Chancen und Perspektiven für eine berufliche Weiterentwicklung bieten.

In diesem Zusammenhang betont der Gesamtvorstand, dass es im Rahmen der Fusion weder Geschäftsstellenschließungen noch betriebsbedingte Kündigungen gibt.


Bis zum Vollzug der Fusion wird es noch ein wenig dauern. Anfang Juli wurde der Vertrag notariell beurkundet, die amtsgerichtlichen Eintragungen müssen noch erfolgen. Die technische Verschmelzung ist für den Herbst geplant.

Die Vorstände laden alle Mitglieder, Kunden und Nichtkunden ein, sich von der Stärke der neuen „Volksbank Erft eG“ zu überzeugen.