Gemeinsam die Herausforderungen der Zukunft meistern

Raiffeisenbank Grevenbroich eG und Volksbank Erft eG planen Zusammenschluss

Wollen gemeinsam die Herausforderungen der Zukunft meistern: Vorstände Patrick Grosche (Volksbank Erft), Jörg Holz (Raiffeisenbank Grevenbroich), Volker Leisten (Volksbank Erft), Christian Jansen (Raiffeisenbank Grevenbroich) und Martin Ernst (Volksbank Erft)

 

Die Raiffeisenbank Grevenbroich und die Volksbank Erft verhandeln über eine Fusion.

Die regionalen Genossenschaftsbanken sind dynamischen Veränderungen im Finanzsektor ausgesetzt. „Trotz der großen wirtschaftlichen Erfolge können wir vor den aktuellen Herausforderungen die Augen nicht verschließen“, so Volker Leisten, Vorstandsvorsitzender der Volksbank Erft. „Das Umfeld für Banken wird, nicht zuletzt durch die steigende Regulierung und das Niedrigzinsumfeld immer schwieriger“, ergänzt Christian Jansen, Vorstandsmitglied der Raiffeisenbank Grevenbroich.


Eine der größten Genossenschaftsbanken in der Region
Mit einer Bilanzsumme von rund 1,5 Mrd. Euro, einem betreuten Kundenvolumen von rund 2,5 Mrd. Euro sowie rund 300 Mitarbeitern wird das verschmolzene Institut zu einer der größten Genossenschaftsbanken in der Region. Die gemeinsame Bank betreut dann in 34 Filialen gut 73.000 Kunden, davon sind fast 24.000 Mitglieder der Bank und damit Eigentümer.


Das Gebiet beider Institute grenzt unmittelbar aneinander. Beide Banken haben die gleiche Philosophie und darüber hinaus ein nahezu identisches Geschäftskonzept.


Ziel des Zusammenschlusses ist es, die aktuell gute wirtschaftliche Situation auch für die Zukunft zu sichern und den Mitgliedern und Kunden auch langfristig mit einem umfassenden Leistungsangebot in gewohnter Qualität bei großer Kundennähe und regionaler Verankerung als verlässlicher Partner zur Seite zu stehen.

Die Aufsichtsratsgremien beider Banken befürworten eine Fusion.

Der Zusammenschluss soll nach Zustimmung der jeweiligen Vertreterversammlungen im Juni rückwirkend zum 01. Januar 2017 erfolgen. Die technische Fusion ist für den kommenden September geplant.


Neben Leisten und Jansen sollen dem künftigen Vorstand die bisherigen Mitglieder Jörg Holz von der Raiffeisenbank Grevenbroich und Martin Ernst und Patrick Grosche von der Volksbank Erft angehören.


Auch wenn der Sitz der vereinigten Bank in Elsdorf verbleiben soll, wird Grevenbroich weiterhin ein bedeutender Standort bleiben: Neben der Präsenz mindestens eines Vorstandsmitgliedes soll dort auch ein Teil der Verwaltung angesiedelt bleiben.

Zunehmende Anforderungen gemeinsam bewältigen
Gerade die deutschen regional tätigen Banken werden durch die zunehmenden Anforderungen der Bankenaufsicht überproportional belastet. Neben dem stetig steigenden Aufwand zur Erfüllung von aufsichtsrechtlichen Meldepflichten stehen beide Banken auch vor einer Umstellung des IT-Systems. Durch die Vermeidung von Doppelarbeiten sollen hier Kosten gespart werden. Gleichwohl sollen keine fusionsbedingten Kündigungen erfolgen.


Die Banken / Zwei Geldinstitute und ihre Zahlen


Raiffeisenbank Grevenbroich eG
Mitarbeiter: 101
Filialen: 12
Mitglieder: 10.623
Bilanzsumme: 383 Mio. Euro

Volksbank Erft eG
Mitarbeiter: 195
Filialen: 22
Mitglieder: 13.249
Bilanzsumme: 1.041 Mio. Euro

Banken in Zahlen Stand: 31.12.2015